Wie versprochen zeige ich euch heute meine interaktiven Verpackungen, die ich aus dem Kartenset “Gruß + Glück” gefertigt habe. In jede Verpackung ist auch eine Karte integriert.

Vorwarnung: der Beitrag ist mehr Bilderflut als geschriebener Beitrag, aber nur so kann ich euch hoffentlich einigermaßen vermitteln, wie alles gestaltet ist. Los geht’s.

Basis jeder Verpackung ist der große Umschlag, der zu den großen Karten im Set enthalten ist. Es gibt 8 große Karten, somit 8 große Umschläge. Ich habe 6 benutzt. Ursprünglich wollte ich ja wirklich nur die einzelnen Sets gebrauchen – also je 1 Kartenset plus Umschlag – aber aus den kleineren Umschlägen konnte ich nun wirklich keine Verpackung zaubern, in die der Notizblock gepasst hätte.

Auf der einen Seite der Verpackung ist das integrierte Grußkärtchen, auf der anderen die Öffnung für die kleinen Notizblock-Goodies. Die Notizblöcke hatte ich euch ja schon vorgestern gezeigt.

 

Bei der ersten Verpackung habe ich die Umschlaglasche nach hinten umgeknickt. Der umgeknickte Teil dient später als Einstecklasche. Dann habe ich die Kartenbasis eines der kleinen Kärtchen aufgeklebt. Ein Stück des Bandes kam dahinter und dient später als Teil des Verschlusses. Das Etikett, das für den Stempelspruch gedacht ist, habe ich auch als Teil des Verschlusses verwendet. Wie ihr sehen könnt, habe ich das Kärtchen bestempelt – außen und innen. Dazu kamen noch ein paar “Scraps” des Kartenzubehörs. Da wo normalerweise die Karte in den Umschlag kommt, findet in meiner Version der Notizblock Platz.

Die Rückseite sieht so aus. Die umgeknickte Umschlaglasche ist an der einen Seite aufgeklebt, damit sie nicht wieder aufgeht. Dann hab ich sie mit den restlichen Elemente des ursprünglichen Kärtchens verziert. In die Lasche kann man noch ein Kärtchen, eine Notiz, ein Foto, ein Gutschein oder was auch immer stecken. Damit alles passend zum Notizblock ist, bekam auch die Verpackung einen Buchstabe. Dieses Mal aus Goldfolie.

Auf diesem Foto seht ihr oben das Kärtchens, so wie ihr es im Karton vorfindet. Unten seht ihr, die drei verschiedenen Sachen, die ich mit jeweils einem solchen Kärtchenset gemacht habe. In der Mitte ist die Karte, so wie sie “gedacht” ist. Rechts dann der Notizblock und links die interaktive Verpackung.

Für diese Version habe ich das beiliegende weiße Kärtchen am Rand bestempelt. Die Zierelemente wurden aufgeklebt, der Buchstabe ebenso. Auch hier findet der Notizblock im Umschlag Platz, die Lasche ist wieder umgeknickt. Allerdings nicht komplett. Ich wollte nämlich, dass von dem Gestreiften noch etwas sichtbar bleibt.

Wieder seht ihr oben das Original-Kärtchen-Zubehör, unten links die Verpackung, mittig die Karte, so wie sie gedacht ist und rechts den Notizblock.

Dreimal dürft ihr raten… hier ist auch die Umschlaglasche umgeknickt. Gearbeitet ist die Verpackung allerdings hochkant. Alles ist nur so wenig am unteren Rand aufgeklebt, dass trotzdem noch etwas hintergeschoben werden kann.

Selbsterklärend auch wieder diese Übersicht. Oben die Materialsammlung für das Kärtchen, das ihr unten in der Mitte seht. Rechts davon der Notizblock, links die Verpackung.

Für diese Verpackung habe ich den Umschlag aufgeschnitten, dann rechts und links an den Seiten umgeknickt und wieder zugeklebt. So entstand ein neuer Hochkant-Umschlag, in genau der Breite, die ich brauchte. Auf diese Weise ist schön viel von dem gestreiften Inlett zu sehen.

Hier seht ihr wieder die “Zutaten-Übersicht” samt der drei damit gefertigten Teile. Wie ihr vielleicht bemerkt habt, enthält dieses Kit eine Karte im Standardformat. Eine große Karte in einer fast genauso große interaktive Verpackung einzuarbeiten war eine ganz schöne Herausforderung. Ich habe fast alle Elemente für die Seite mit der Einstecktasche gebraucht. Für die Kartenseite war eigentlich nur noch das Band und das Etikett für den Spruch übrig. Das sah arg nackig aus…. Aber zum Glück haben wir noch Stempel. Ich habe also die ganze Front bestempelt und das sah soooo toll aus, dass es mehr als das Etikett – plus ein koloriertes Mini-Blümchen – nicht brauchte. Leider habe ich vergessen, diese Seite einzeln zu fotografieren, aber ihr könnt das Design auf dem allerersten Bild sehen. 

Wie gesagt, ist die Karte quasi so groß wie die Verpackung. Der Notizblock musste also dahinter seinen Platz finden. Das sah dann so aus…

Den nächsten Umschlag habe ich gekürzt in dem ich nicht nur die Umschlaglasche sondern auch 2,5 cm der Breite nach umgeknickt habe. So hatte ich im Nu auf beiden Seiten Einstecklaschen.

An die eine Lasche habe ich das halbe 6-eckige Kärtchen gesetzt, das ich mittig gefaltet hatte. Daran wiederum habe ich das bestempelte Etikett geklebt.

Damit das Kärtchen geschlossen bleibt, habe ich zwei kleine Blüten aufgeklebt, eine davon mit Dimensionals. So kann man das Kärtchen dann an der Ecke unterschieben. :-)

Hier noch die letzte Verpackung:

Wieder habe ich das Band so eingefädelt, dass ich es zum verschließen der Karte verwenden konnte.

Und natürlich wieder die Übersicht:

Als letztes zeige ich euch das Materialbild von all den Resten, die ich hatte. Im Set sind mehr Pergamentblätter und mehr Spruch-Etiketten enthalten, als man für die einzelnen 20 Karten benötigt. Ist praktisch, falls man sich verstempelt… ;-) Dann seht ihr hier noch, dass man das Papier der Etiketten noch nutzen kann um die kleinen Blüten zu stempeln und auszuschneiden. Man braucht also kein extra Papier. Und rechts oben auf dem Bild seht ihr die Reste, die übrig bleiben, wenn man alle vorgestanzten Teile rausgelöst hat. Ich habe diese Ränder zerschnippelt und hatte demnach noch weitere Streifen in gold und schwarz/weiß-Optik. Enorm, was man daraus noch alles machen kann. :-)

Zum Schluss noch einen letzten Tipp. Ich wollte meine Verpackungen alle mit einem neutralen Spruch versehen. Und war schon drauf und dran, meine Stempelsets durchzuschauen – auf der Suche nach einem “für dich” Stempel. Dann fiel mein Blick auf das mitgelieferte Stempelset des Kits. Und da ist ja solch ein Stempel drin!!!! Man sieht bekanntlich nur den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ich musste nur den einen Stempel zerschneiden und schon hatte ich den “für dich”- Stempel, den ich brauchte!!!! :-)

Ich hoffe, euch gefallen meine Alternativ-Ideen zu diesem tollen Kartenkit. Vielleicht habt ihr ja nun auch Lust einfach mal etwas ganz anderes zu machen als ursprünglich damit vorgesehen. Und wenn ja, schickt mir unbedingt eure Fotos oder verlinkt euren Beitrag / Foto im Kommentar. Ich bin ganz gespannt was euch noch dazu einfällt!

Materialliste:

  • Papier & Farbkarton: Metallic Folie in Gold
  • Stanzen & Framelits: Framelits Große Buchstaben
  • Equipment: Kartenset Gruß + Glück, Aquapainter
  • Klebemittel: Tombow Flüssigkleber, Dimensional, Mini-Dimensionals