ENDLICH! Es gab einen Punkt auf meiner to-do-Liste, den ich partout nicht abgearbeitet bekommen habe: Männerkarten! Von denen braucht man interessanterweise sehr viele und hat man nie genügend auf Vorrat. Nicht, dass ich mein Wunsch-Soll des Vorrates nun erfüllt hätte, aber ich habe schon mal einen Anfang gemacht. Drei Männerkarten sind neulich vom Schreibtisch gehüpft.

Für die Karten habe ich das Stempelset „Für ganze Kerle“ gewählt. Ich liebe das Set, denn ich bin ja grundsätzlich für alles im Vintage-Look zu haben. :-)

Da ich schnelle Karten machen wollte, suchte ich noch nach einer einfachen Möglichkeit, das Design aufzupeppen. Ich habe mich fürs Embossen entschieden – und zwar für eine tolle Embossing-Technik; nämlich die „partial embossing technique“.

Wer es ausprobieren mag, bekommt hier eine Kurz-Anleitung:

Bei dieser Technik embosst man nur einen Teil des zu verwendenden Farbkartons. Bekannt und einfach sind natürlich die Möglichkeiten nur den oberen oder unteren bzw. einen seitlichen Teil des Papiers zu embossen. Besonders interessante Ergebnisse bekommt man wenn man „ungewohnte“ Bereiche prägt.

Hier seht ihr drei Beispiele für ein paar diagonale Bereiche.

Und so müsst ihr dafür das Papier in den Prägefolder einlegen und durch die Big Shot kurbeln:

Die Strukturen der Tiefenprägefolder finde ich besonders toll. Das macht so viel her, dass man kaum etwas anderes braucht, um eine Karte zu verzieren. Und bei Männerkarten sollte man eh nur spärlich dekorieren. Da ist weniger meist mehr.

Hier zeige ich euch noch die einzelnen Karten mit den passenden Umschlägen:

Materialliste:

  • Papier & Farbkarton: Farbkarton Wildleder, Jeansblau, Smaragdgrün, Vanille pur
  • Tinte: Stempelkissen: Wildleder, Jeansblau, Smaragdgrün, Archivtinte Schwarz
  • Stempelset: Für ganze Kerle
  • Embossingfolder: Tiefenprägefolder Holzdielen, Sechsecke und Korbgeflecht
  • Accessoires: Leinenfaden
  • Klebemittel: Tombow Flüssigkleber, Dimensionals